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Zu schnelles Fahren und Unaufmerksamkeit am Steuer häufigste Unfallursachen
Kreis Paderborn(WV). An einem Freitag Nachmittag zwischen 15 und 18 Uhr ist es am gefährlichsten auf den Straßen im Kreis Paderborn. Dann, so sagt es die Statistik, besteht das größte Risiko, in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. 2014 starben insgesamt 16 Verkehrsteilnehmer bei 16 Unfällen (Vorjahr: 12 bei 10 Unfällen).

Von Rüdiger Kache

Bereits in diesem Jahr gab es zwei tödliche Verkehrsunfälle. Paderborns Landrat Manfred Müller und Polizeioberrat Friedrich Husemann als Direktionsleiter Verkehr stellten gestern die Unfallbilanz für 2014 vor und setzen weiter auf Prävention und Repression. »Trotz eines leichten Rückganges der Gesamtunfallzahlen um 242 auf 8197 und der Unfälle mit Sachschaden auf 6983 (7310) bedauern wir die Steigerung der Unfälle mit Personenschaden auf 1124 (1029), das sind 9,2 Prozent«, so der Landrat. 1106 (968) Leicht- und 349 (306) Schwerverletzte seien zu beklagen.

Das Risiko, auf einer der zahlreichen Landstraßen im Kreisgebiet zu verunglücken, sei um ein Vielfaches höher als innerhalb geschlossener Ortschaften: 14 der 16 Unfallopfer starben außerhalb geschlossener Ortschaften. »Deshalb werden wir die Kampagne »Gefahren auf Landstraßen« fortsetzen, kündigte Müller an. Und immer wieder stellt die Polizei zu hohe Geschwindigkeiten bei Unfällen mit Personenschaden fest. Fast jeder vierte Unfall mit Personenschaden ist auf nicht angepasstes Tempo zurückzuführen. »Zu schnelles Fahren ist und bleibt der Killer Nr. 1 bei uns im Kreis«, drückt es Landrat Müller drastisch aus. Und auch hier sehen die Polizei und die Kommunen einen Schwerpunkt ihrer künftigen Verkehrssicherheitsarbeit

Der zunehmende Einsatz von Smartphones und diverser Geräte im Auto stellt die Polizei vor neue Probleme: »Es lässt sich nicht immer beweisen, ob jemand eine SMS beim Lenken eines Autos gesendet oder gelesen hat ,oder ob er an seinem GPS herumgestellt hat. Ablenkung ist Blindflug und erhöht das Unfallrisiko um das 23-Fache«, betont Friedrich Husemann. »Wer nur zwei Sekunden auf seinen Handybildschirm schaut, legt blind 28 Meter bei Tempo 50 und sogar 68 Meter bei Tempo 120 zurück.« Oft komme er an Unfallorte, wo die Ursache nicht sofort klar werde. Dann schauen Polizeibeamte ganz genau nach und lassen auch im Zweifel das Handy auslesen.

110 Kinder wurden 2014 leicht und 30 schwer verletzt, davon 32 Fußgänger und 59 Radler. Insgesamt verunglückten 376 Radfahrer (98 Schwer- und 278 Leichtverletzte). Damit saß jeder vierte Verletzte bei Unfällen auf einem Rad! Verdoppelt auf 35 haben sich die Unfälle mit Elektrorädern

Quelle: Westfalen Blatt 10.02.2015

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Lippspringe trauert um OBM Karl Heinz Heinemann.
Unser Mitgefühl und unsere Gedanken gelten in diesen Stunden der Trauer und des Abschieds ganz besonders seiner Familie.
Wir werden Karl Heinz ein ehrendes Andenken bewahren.

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