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Bad Lippspringe (kar). Schwerer Unfall am Altenbekener Fußweg: Ein Mähdrescher ist von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gestürzt, ist das Szenario einer Übung in Bad Lippspringe. Nur Minuten später sind der DRK-Rettungsdienst und Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr am Unfallort. Die Fahrerin hat offensichtlich Verletzungen im Kopf- und Halsbereich erlitten.

»Es ist wichtig, auf den Ernstfall professionell vorbereitet zu sein«, erläutert Alfons Twielemeier, Leiter der örtlichen DRK-Rettungswache. »Schließlich muss bei einem Unfall jeder einzelne Schritt und jeder einzelne Handgriff einem Räderwerk ähnlich ineinander greifen.«Die Bad Lippspringer Feuerwehr ist mit schwerem Gerät angerückt. In wenigen Minuten soll die große Drehleiter zum Einsatz kommen. Noch aber läuft die Erstversorgung der 20 Jahre alten Patientin (Tina Klaschewski). Sie hat, so die vorläufige Diagnose, eine Hals-Wirbelstauchung und eine Beckenprellung erlitten. Die Rettungshelfer gehen des Weiteren von einer Gehirnerschütterung aus. Und auch das bleibt den geschulten DRK-Einsatzkräften nicht verbogen: Das Unfallopfer steht unter Schock. In einem ersten Schritt werden die Verletzungen versorgt und Infusionen verabreicht, um den Kreislauf der Patientin zu stabilisieren. Karsten Kinzel, Ausbilder im DRK-Rettungsdienst Bad Lippspringe, überwacht jeden Schritt, gibt hilfreiche Hinweise. Er weiß: »Neben den Notfallmaßnahmen ist es ebenso wichtig, beruhigend auf die Patientin einzuwirken.«Auf ein Zeichen Kinzels kommt die große Drehleiter der Bad Lippspringer Feuerwehr zum Einsatz. Die Erstversorgung ist abgeschlossen. Vorsichtig heben die Rettungsassistenten die junge Frau aus dem Fahrerhaus des Mähdreschers und legen sie auf eine Trage, die am Ende der Drehleiter befestigt ist. »Die Erstversorgung und der folgende Abtransport ins Krankenhaus sollen so patientenschonend wie möglich erfolgen«, betont Twielemeier weiter. An dem Einsatz waren zwölf Mitarbeiter der Rettungswache Bad Lippspringe und sieben Mitglieder der Bad Lippspringer Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandmeister Michael Heck beteiligt. Ein Dankeschön der Organisatoren galt vor allem Landwirt Konrad Henning. Der ist selbst Feuerwehrmann und hatte sein Getreidefeld wie auch den Mähdrescher eigens für die Übung zur Verfügung gestellt.

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