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In Bad Lippspringe sind 652 000 Euro für ein neues Hubrettungsfahrzeug ausgegeben worden

Bad Lippspringe 1Bad Lippspringe (kar). Die Feuerwehr der Kur- und Badestadt rüstet auf: Eine neue Hub­rettungsbühne soll Einsätze bis in eine Höhe von 32 Metern möglich machen. Die Stadt investiert 652 000 Euro in die Neuanschaffung.
Hubrettungsfahrzeuge kommen in Bad Lippspringe bereits seit 1971 zum Einsatz. Die älteste von zwei Drehleitern stammt noch aus dem Jahre 1990 und wird in diesen Tagen außer Dienst gestellt. »Bei der Suche nach einem Ersatzfahrzeug haben wir die speziellen Belange unseres Kur- und Badeortes immer vor Augen gehabt«, machte Wehrführer Michael Heck deutlich. »Bad Lippspringe ist bekanntlich eine Stadt mit vielen Kliniken. Unsere neue Hubrettungsbühne macht es ab sofort möglich, selbst Gebäude knapp unter der Hochhausgrenze von 22 Metern problemlos zu erreichen.«


Die Drehleiter wird im Fall der Fälle auch als zweiter Rettungsweg genutzt, wenn Rauch und Feuer den regulären Ausgang unpassierbar machen. Heck zufolge hat die neue Hubrettungsbühne einige entscheidende Vorteile im Vergleich zu den bisherigen Drehleitern. So weise die Neukonstruktion eine deutlich höhere Korb-Tragkraft auf, die der Wehrführer mit immerhin 500 Kilogramm angibt. Maximal fünf Personen finden in dem Rettungskorb Platz. Zur Ausstattung gehöre auch eine Schwerlasttrage. Die drei unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten erlauben ebenfalls eine barrierefreie Aufnahme von Rollstuhlfahrern.
Der Wasserwerfer mit Hohlstrahldüse (3000 Liter in der Minute) ist nach Aussage Hecks sowohl geeignet für Sprüh- und Vollstrahl als auch für den Einsatz von Schwerschaum. Der mobile Rettungsschlauch bringt es auf eine maximale Länge von immerhin 32 Metern, Und auch das unterscheidet die neue Hubrettungsbühne von ihrem Vorgängermodell: Der Rettungskorb lässt sich je nach Gefahrensituation bis zu 47 Grad nach links und rechts schwenken.
Das neue Großfahrzeug ist ein so genanntes Vorratsfahrzeug und wurde von der Karlsruher Firma Rosenbauer hergestellt. Montiert ist die Hubarbeitsbühne auf einem Mercedes-Benz-Fahrgestell. »Aufbau und Ausrüstung des Fahrzeugs entsprechen genau den Vorstellungen der Feuerwehr«, betonte Heck weiter. Die Investitionssumme beläuft sich auf 652 000 Euro.
Ein besonderes Dankeschön sprach der Wehrführer der Firma Opel-Brockmeier aus; in deren Halle war das neue Fahrzeug bis zur Präsentation untergestellt worden. »Mit der neuen Hubrettungsbühne verfügt unsere Feuerwehr über die notwendige moderne Technik, um auch in Zukunft den Brandschutz in Bad Lippspringe sicher zu stellen«, machte Bürgermeister Andreas Bee bei der Vorstellung des Großfahrzeugs deutlich. Ausdrücklich dankte er dem Stadtrat, der der Neuanschaffung zugestimmt hat.

.Quelle: Westfalen Blatt  27.01.2017

 

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