www.photo-krause.de

Bad Lippspringe (Ka). Ist das endlich der Durchbruch? Die WGZ-Bank in Münster hat der Stadt Bad Lippspringe ein konkretes Verkaufsangebot für das MW-Gelände unterbreitet. Die Chance auf ein neues Feuerwehrgerätehaus  ist laut Bürgermeister Andreas Bee zum Greifen nahe.
Bee war mit wichtigen Neuigkeiten in die Jahreshauptversammlung der Bad Lippspringer Feuerwehr gegangen: „Seit dem 20. Januar liegt uns ein konkretes Kaufangebot für das MW-Gelände vor. Wir haben bereits mit der Prüfung der Vertragsdetails begonnen. Auf den ersten Blick aber kann ich sagen: Das Angebot scheint durchaus annehmbar zu sein, wenn bestimmte Risiken ausgeschlossen sind.“

Bee zufolge wäre das MW-Gelände nicht nur idealer Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus, sondern komme in Teilen auch als zusätzliches Gewerbegebiet infrage.  „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir in Kürze eine positive Entscheidung treffen können“, betonte Bee weiter. Das letzte Wort habe selbstverständlich der Rat.
Auf einen positiven Ausgang der Vertragsgespräche hofft auch Wehrführer Michael Heck. Der Stadt bot er bei den bevorstehenden Planungen für das neue Gerätehaus die Mitarbeit der Feuerwehr an: „Wir würden dabei gerne unsere Erfahrungen und unser Fachwissen einbringen.“ Planungsfehler der Vergangenheit könnten so vermieden werden. Heck erinnerte in diesem Zusammenhang an die  Erweiterung der Feuerwehrhalle (Wilhelm-Hücker-Straße) im Jahr 1985. Damals war ursprünglich eine Halle mit einer Bautiefe von elf Metern geplant gewesen. Aus Kostengründen habe sich der Rat damals dann aber für eine Länge von nur sechs Metern entschieden. Mit den daraus resultierenden Problemen kämpfe die Wehr bis heute. Die meisten Einsatzfahrzeuge seien immerhin zehn Meter lang.
Zahlen und Fakten bestimmten den weiteren Verlauf der Tagesordnung: Im vergangenen Jahr musste die Badestädter Feuerwehr zu insgesamt 129 Einsätzen ausrücken, 39 Personen konnten dabei aus teilweise lebensgefährlichen Situationen gerettet werden; für zwei Menschen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Laut Statistik gab es 2014 insgesamt 30 Klein- und Mittelbrände sowie  75 technische Hilfeleistungen „Es war alles in allem ein normales Einsatzjahr“, bilanzierte Heck.

Und auch das machte der Bericht von Schriftführerin Kerstin Alewelt mit Blick auf die Statistik deutlich: Die Bad Lippspringer Feuerwehr ist eine (Noch-)Männerdomäne. Aktuell gehören der Einsatzabteilung 70 Männer und nur neun Frauen an. Die Jugendfeuerwehr zählt 31 Nachwuchskräfte; eine Warteliste ist eingerichtet. Die Ehrenabteilung hat 39 Mitglieder (ausschließlich Männer). Der Musikzug bringt es auf 49 und der Spielmannszug auf immerhin 32 Aktive.

Zahlreiche Ehrungen standen am Ende des Abends: Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Andree Kleine, Karin Niggemann, Thomas Quanz, Andreas Schlüter und Dominik Siebel ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen in Gold erhielt Stefan Leimenkühler. Auszeichnungen gab es auch für sechs Urgesteine der Bad Lippspringer Feuerwehr. Für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt  wurden  Manfred Tofall und Stefan Zimmermann.Über stehenden Applaus freuen durften sich auch Konrad Bernards, Günther Wappelt und Theodor Wischer, sie gehören der Feuerwehr Bad Lippspringe bereits seit jeweils 60 Jahren an. Aber das war noch nicht alles: Für seine 70-jährige Mitgliedschaft wurde schließlich noch Georg Niggemeier ausgezeichnet und gefeiert.


Bildunterzeile: Kreisbrandmeister Elmar Keuter und Bürgermeister Andreas Bee nahmen die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Foto: Klaus Karenfeld

Quelle: Neue Westfälische

 

Neues Gerätehaus hat gute Chancen

Für das Gelände der Mechanischen Weberei liegt ein konkretes Angebot einer Bank vor
Bad Lippspringe(WV). Ist das endlich der Durchbruch? Die WGZ-Bank in Münster hat der Stadt Bad Lippspringe ein konkretes Kaufangebot für das Gelände der Mechanischen Weberei unterbreitet. Die Chance auf ein neues Feuerwehrgerätehaus sei daher laut Bürgermeister Andreas Bee »zum Greifen nahe«.
Von Klaus Karenfeld
Bee war mit wichtigen Neuigkeiten in die Jahreshauptversammlung der Bad Lippspringer Feuerwehr gegangen: »Seit dem 20. Januar liegt uns ein konkretes Kaufangebot für das MW-Gelände vor. Wir haben bereits mit der Prüfung der Vertragsdetails begonnen. Auf den ersten Blick aber kann ich sagen: Das Angebot scheint durchaus annehmbar zu sein, wenn bestimmte Risiken ausgeschlossen sind.«
Bee zufolge wäre das MW-Gelände nicht nur idealer Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus, sondern komme in Teilen auch als Gewerbegebiet infrage. »Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir in Kürze eine positive Entscheidung treffen können«, betonte Bee weiter. Das letzte Wort habe selbstverständlich der Rat.
Auf einen positiven Ausgang der Vertragsgespräche hofft auch Wehrführer Michael Heck. Der Stadt bot er bei den bevorstehenden Planungen für das neue Gerätehaus die Mitarbeit der Feuerwehr an: »Wir würden dabei gerne unsere Erfahrungen und unser Fachwissen einbringen.« Planungsfehler der Vergangenheit könnten so vermieden werden.
Heck erinnerte in diesem Zusammenhang an die Erweiterung der Feuerwehrhalle (Wilhelm-Hücker-Straße) im Jahr 1985. Damals war ursprünglich eine Halle mit einer Bautiefe von elf Metern geplant gewesen. Aus Kostengründen habe sich der Rat damals dann aber für eine Länge von nur sechs Metern entschieden. Mit den daraus resultierenden Problemen kämpfe die Wehr bis heute. Die meisten Einsatzfahrzeuge seien immerhin zehn Meter lang.
Zahlen und Fakten bestimmten den weiteren Verlauf der Tagesordnung: Im vergangenen Jahr musste die Badestädter Feuerwehr zu insgesamt 129 Einsätzen ausrücken, 39 Personen konnten dabei aus teilweise lebensgefährlichen Situationen gerettet werden; für zwei Menschen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Laut Statistik gab es 2014 insgesamt 30 Klein- und Mittelbrände sowie 75 technische Hilfeleistungen »Es war alles in allem ein normales Einsatzjahr«, bilanzierte Heck.
Und auch das machte der Bericht von Schriftführerin Kerstin Alewelt mit Blick auf die Statistik deutlich: Die Bad Lippspringer Feuerwehr ist eine (Noch-)Männerdomäne. Aktuell gehören der Einsatzabteilung 70 Männer und nur neun Frauen an. Die Jugendfeuerwehr zählt 31 Nachwuchskräfte; eine Warteliste ist eingerichtet. Die Ehrenabteilung hat 39 Mitglieder (ausschließlich Männer). Der Musikzug bringt es auf 49 und der Spielmannszug auf immerhin 32 Aktive.

Quelle: Westfalen Blatt 26.01.2015

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com