Rauch dringt aus dem Keller
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
chwarzer dichter Rauch drang aus dem Keller des Mehrfamilienhauses an Straße Auf der Mersch.
Zunächst war unklar, ob sich noch Personen in dem Mehrfamilienhaus befanden, zwei Trupps sind unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Kellerbereich vorgegangen. Im Keller befand sich noch eine Wohnung in der sich zu dem Zeitpunkt niemand mehr aufhielt. Eine Familie mit einem kleinen Kind hatte sich wegen der starken Rauchentwicklung im Treppenhaus auf den Balkon gerettet. Nachdem das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht wurde, konnte die Familie den Balko über die Wohnbung und das Treppenhaus gefahrlos verlassen.
Verletzt wurde ein Feuerwehrmann unter Atemschutz, kurz bevor der Trupp den Keller verließ kam es bei dem Kameraden zu einem Hitzstau, er wurde draußen sofort vom Rettungsdienst versorgt. Eine Einlieferung ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der Brandherd lag in einem Keller der Hausbewohner. Die starke Hitzeentwicklung im Keller hat erhebliche Schäden am Gebäude verursacht, die Isolierungen der Elektroleitungen sowie die Verlötungen der Kupferleitungen für Wasser sind beschädigt worden. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Durch das Ordnungsamt der Stadt Bad Lippspringe wurde Unterkünfte in Gasthäusern zur Verfügung gestellt.
Die Kriminalpolizei hat die Ursachenermittlungen aufgenommen, die Einsatzstelle wurde beschlangnahmt.
Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte in dem Einsatz eingebunden, wegen der lang anhaltenden Rauchentwicklung im Keller wurden 11 Atemschutzgeräte eingesetzt. Wegen der defekten Wasserleitungen musste der Keller nach der Brandbekämpfung wieder leer gepumpt werden.
Martin Schmidt
BOI Feuerwehr Bad Lippspringe

