Modul 3 der Grundausbildung abgeschlossen

Im Bild v.l.: Erik Zimmermann, Lena Schäfers, Emma Claes, Sebastian Salan (alle FW BL), Jonas Oeldemann (FW PB - LZ Neuenbeken) sowie Jan Philipp Tietze (FW BL)
Besuch von NRW-Innenminister Herbert Reul
Bei einem gemeinsamen Termin mit NRW-Innenminister Herbert Reul auf dem Feuerwehr Spielplatz am Mühlenflöß wurde am 11. August 2025 das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr sowie die wichtige Rolle der Jugendfeuerwehr gewürdigt.

NRW-Innenminister Herbert Reul informierte sich über die Arbeit der Feuerwehr und die Bedeutung des Ehrenamts vor Ort. Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Lange, Beschäftigten der Stadtverwaltung und Vertretern der Feuerwehr nutzte er die Gelegenheit den neu gestalteten Themenspielplatz an der Mühlenflößstraße zu besichtigen.
Neues Feuerwehr- gerätehaus
Nach jahrzehntelanger, streitiger Diskussion um Standort und Ausführung ist am Samstag die Feuerwehr Bad Lippspringe Bad Lippspringe in ihr neues Domizil am Kalli-Gaulke-Weg im Südwesten der Badestadt umgezogen. Eskortiert von der Polizei und begleitet von den Klängen der Feuerwehrmusikerinnen und -musiker zogen die Feuerwehrleute mit ihren Fahrzeugen über die Detmolder Straße zum neuen Standort. Zahlreiche Lippspringer verfolgten den Umzug vom Straßenrand aus.

Bad Lippspringe. Bürgermeister Ulrich Lange freute sich, dass der dreigeteilte Neubau mit Fahrzeughalle, Werkstätten einem zweigeschossigen Verwaltungs-, Sozial- und Schulungsbereich nach 21 Monaten in Betrieb ging. Und der Kostenrahmen von 7,3 Millionen Euro ist ebenfalls eingehalten worden – bei öffentlichen Bauten keine Selbstverständlichkeit. Der Neubau, so Lange, sei exakt auf die Anforderungen einer modernen Feuerwehr zugeschnitten, um im Ernstfall reibungslose Abläufe zu gewährleisten.
Gemeinsame Übung
Bad Lippspringe – Unter der Beteiligung der medizinischen Bereiche der Karl-Hansen-Klinik, der Feuerwehr Bad Lippspringe sowie des Amtes für Bevölkerungsschutz des Kreises Paderborn fand eine umfassende Übung zur Brandsimulation im Bereich der Intensivstation statt. Ziel der Maßnahme war es, die Abläufe bei einem Brandereignis innerhalb der Klinik realitätsnah zu proben – ohne hierbei den Regelbetrieb zu beeinträchtigen.

(Foto v.l.: Michael Schröder, Kaufmännischer Direktor MZG, Bürgermeister Ulrich Lange sowie Christian Hoffbauer, Michael Heck, Torsten Heggemann, Hendrik Tasche, Jörg Claes, Jonas Bee und Tobias Worrach, Feuerwehr Bad Lippspringe, Rudolf Reiling und Nils Burre, Amt für Bevölkerungsschutz, Niclas Frie, Pflegedirektor MZG-Westfalen)
Realistische Szenarien und interdisziplinäre Planung
Im Rahmen der Übung simulierten die Beteiligten unter anderem die Räumung betroffener Klinikbereiche, die Logistik zur sicheren Patiententransportorganisation, Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Eindämmung sowie die Abstimmung mit aufnahmebereiten Kliniken.
In enger Zusammenarbeit wurden unter realitätsnahen Bedingungen auch logistische Details wie Anfahrtswege, Bereitstellungsflächen, Aufzugsnutzung und personeller Aufwand (z. B. Tragekräfte) durchgespielt. Das interdisziplinäre Vorgehen unterstreicht die Notwendigkeit einer strukturierten Einsatzleitung für derartige Szenarien.

